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FCC-Zulassung – Übersicht

Funkgeräte und digitale Geräte, die in den Vereinigten Staaten vermarktet werden, unterliegen einer Geräteautorisierung gemäß den Vorschriften der Federal Communications Commission (FCC). Die FCC reguliert Hochfrequenzgeräte im Rahmen ihres Equipment Authorization Framework gemäß Titel 47 des Code of Federal Regulations (47 CFR).


Abhängig von der Gerätefunktion und der regulatorischen Einstufung müssen Hersteller entweder das Zertifizierungsverfahren durch eine von der FCC anerkannte Zertifizierungsstelle (Telecommunications Certification Body, TCB) durchlaufen oder das Verfahren der Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC) anwenden. Die Zulassung ist vor Vermarktung, Import oder Verkauf in den Vereinigten Staaten erforderlich.

Eine frühzeitige Bestimmung des anwendbaren Zulassungsverfahrens, des Prüfungsumfangs sowie der Anforderungen an die HF-Exposition unterstützt eine strukturierte Compliance-Planung und reduziert regulatorische Risiken während der Produktentwicklung.

Wichtige Punkte

  • Eine Gerätegenehmigung gemäß 47 CFR Part 2 und Part 15 erfordert für vorsätzliche Strahler (intentional radiators) eine Zertifizierung und für viele unbeabsichtigte Strahler (unintentional radiators) das Verfahren der Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC).

  • Zertifizierte Geräte müssen eine gültige FCC ID tragen und in der FCC Equipment Authorization Database gelistet sein.

  • Eine Bewertung der HF-Exposition (SAR oder MPE) kann abhängig von Ausgangsleistung und Einsatzbedingungen erforderlich sein.

  • Für bestimmte Funkmodule kann eine modulare Zulassung (Modular Approval) verfügbar sein, sofern definierte Integrationsanforderungen erfüllt werden.

  • Hersteller bleiben verantwortlich für die fortlaufende Konformität, die Aufbewahrung von Unterlagen sowie die regulatorische Bewertung von Produktänderungen.

Umsetzung und Zertifizierungsunterstützung:

Strukturierte Unterstützung bei der FCC-Zertifizierung, einschließlich Prüfkoordination, Dokumentationsprüfung, Beantragung der FCC ID sowie Überprüfung der Kennzeichnungsanforderungen.

FCC-Zertifizierung

Regulatorischer Rahmen

Die Federal Communications Commission (FCC) ist die zuständige Regulierungsbehörde für das Spektrummanagement und die Geräteautorisierung von Funk- und Hochfrequenzgeräten in den Vereinigten Staaten. Die Vorschriften zur Geräteautorisierung sind in Titel 47 des Code of Federal Regulations (47 CFR) kodifiziert.


Der Rahmen für die Geräteautorisierung ist im Wesentlichen wie folgt strukturiert:

  • 47 CFR Part 2 – Verfahren zur Geräteautorisierung, einschließlich Zertifizierung und Anforderungen an die Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC).

  • 47 CFR Part 15 – Technische und betriebliche Anforderungen für lizenzfreie Funkfrequenzgeräte, einschließlich der meisten vorsätzlichen und unbeabsichtigten Strahler.

  • Dienstspezifische Regelungen – Weitere Vorschriften für lizenzierte Funkdienste und spezielle Anwendungsbereiche.

Federal Communications Commission (FCC)
Titel 47 des Code of Federal Regulations (47 CFR)
Part 2 – Geräteautorisierung
Part 15 – Funkfrequenzgeräte (lizenzfreie Geräte)
Dienstspezifische Regelungsteile – Lizenzpflichtige Funkdienste

Abbildung: Struktur der FCC-Geräteautorisierung gemäß 47 CFR (Part 2, Part 15 sowie dienstspezifische Regelungsteile)

Typische Technologien unter FCC Part 15

Viele gängige drahtlose Technologien werden gemäß 47 CFR Part 15 ohne individuelle Frequenzlizenz betrieben, sofern sie die anwendbaren technischen Grenzwerte und Anforderungen an die Geräteautorisierung erfüllen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über repräsentative Technologien und deren typische regulatorische Einordnung im FCC-Geräteautorisierungsrahmen.

Technologie Details
Wi-Fi (2,4 / 5 / 6 GHz) Regelreferenz§15.2471 / §15.4072 ZulassungsverfahrenZertifizierung
Bluetooth Regelreferenz§15.2471 ZulassungsverfahrenZertifizierung
Ultra-Wideband (UWB) RegelreferenzPart 15 Subpart F3 ZulassungsverfahrenZertifizierung
NFC (13,56 MHz) Regelreferenz§15.2254 ZulassungsverfahrenZertifizierung
Digitale Geräte (ohne Sendefunktion) RegelreferenzPart 15 Subpart B3 ZulassungsverfahrenSDoC
Technologie Typische Regelreferenz Zulassungsverfahren
Wi-Fi (2,4 / 5 / 6 GHz) §15.2471 / §15.4072 Zertifizierung
Bluetooth §15.2471 Zertifizierung
Ultra-Wideband (UWB) Part 15 Subpart F3 Zertifizierung
NFC (13,56 MHz) §15.2254 Zertifizierung
Digitale Geräte (ohne Sendefunktion) Part 15 Subpart B3 SDoC

Hinweise:

1 FCC §15.247 – Legt technische Anforderungen für Spread-Spectrum- und digital modulierte vorsätzliche Strahler fest, einschließlich der meisten 2,4-GHz-Wi-Fi- und Bluetooth-Technologien.

2 FCC §15.407 – Definiert technische Anforderungen für lizenzfreie Wireless-Breitbandgeräte im 5-GHz-U-NII-Bereich, einschließlich Verpflichtungen zu Dynamic Frequency Selection (DFS) und Transmit Power Control (TPC).

3 47 CFR Part 15 – Regelt lizenzfreie Funkfrequenzgeräte in den Vereinigten Staaten, einschließlich Subpart B (unbeabsichtigte Strahler) und Subpart F (Ultra-Wideband-Geräte).

4 FCC §15.225 – Legt technische Grenzwerte für vorsätzliche Strahler im 13,56-MHz-Band fest, einschließlich NFC-basierter Kommunikationsgeräte.

Bestimmte Funkgeräte werden unter lizenzpflichtigen Diensten betrieben, die durch andere Regelteile außerhalb von Part 15 geregelt sind (z. B. Parts 22, 24, 27, 90). Diese Geräte unterliegen dem Zertifizierungsverfahren der FCC und müssen zusätzliche dienstspezifische technische, betriebliche und spektrumsbezogene Anforderungen erfüllen.

Geltungsbereich und Anwendbarkeit

Die Anforderungen an die FCC-Geräteautorisierung gelten für Funkfrequenzgeräte, die Hochfrequenzenergie vorsätzlich erzeugen, verwenden oder abstrahlen. Der regulatorische Geltungsbereich unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen vorsätzlichen und unbeabsichtigten Strahlern im Sinne von 47 CFR Part 15.

Vorsätzliche Strahler (Intentional Radiators)

Geräte, die Hochfrequenzenergie gezielt für Kommunikations- oder Steuerungszwecke erzeugen und abstrahlen. Typische Beispiele sind:

  • Wi-Fi-Geräte

  • Bluetooth-Produkte

  • Mobilfunk-Sender

  • IoT-Module

  • Drahtlose Steuerungssysteme

Unbeabsichtigte Strahler (Unintentional Radiators)

Geräte, die im Rahmen ihres Betriebs Hochfrequenzenergie erzeugen, jedoch nicht dazu bestimmt sind, gezielt HF-Signale auszusenden. Beispiele sind digitale Elektronikprodukte wie:

  • Computer

  • Industrielle Steuerungssysteme

  • Consumer-Elektronik mit getakteten Schaltungen

Diese Unterscheidung ist maßgeblich für die Bestimmung des anwendbaren Autorisierungsverfahrens (Zertifizierung oder SDoC) sowie des erforderlichen Prüfungsumfangs.

HF-Funktion des Geräts
Ist das Gerät dafür ausgelegt, HF-Energie gezielt abzustrahlen?
Vorsätzlicher Strahler
Geräte, die zur gezielten Abstrahlung von HF-Energie ausgelegt sind

Beispiele: Wi-Fi, Bluetooth, Mobilfunk, Radar
Zertifizierung erforderlich
Unbeabsichtigter Strahler
Digitale Geräte mit getakteter Schaltungstechnik

Beispiele: Computer, Industriesteuerungen, Unterhaltungselektronik
SDoC (Supplier's Declaration of Conformity)

Geräte unterliegen in der Regel entweder der Zertifizierung oder dem Verfahren der Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC), abhängig von ihren HF-Übertragungseigenschaften. Begrenzte Ausnahmen gelten gemäß spezifischen Bestimmungen des 47 CFR.

Verfahren der Geräteautorisierung

Gemäß 47 CFR Part 2 definiert die FCC zwei zentrale Verfahren der Geräteautorisierung: Zertifizierung und Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC). Welcher Weg anzuwenden ist, hängt von der Geräteklassifizierung und dem jeweils relevanten Regelteil innerhalb von 47 CFR ab.


Die Zertifizierung erfordert die Prüfung und Erteilung einer Grant of Equipment Authorization durch eine von der FCC anerkannte Telecommunications Certification Body (TCB), während SDoC in der Verantwortung des Herstellers verbleibt und ohne Ausstellung eines FCC-Grants erfolgt. Die folgende Schritt-für-Schritt-Übersicht beschreibt die typische Abfolge von der regulatorischen Bewertung über die Markteinführung bis hin zu laufenden Compliance-Pflichten.

FCC-Prozess (Schritt für Schritt)

Der FCC-Geräteautorisierungsprozess folgt einer strukturierten Abfolge – von der Identifikation des anwendbaren Regelteils über die Konformitätsbewertung und (sofern erforderlich) die Autorisierung bis hin zu Pflichten nach dem Inverkehrbringen.

01
Regulatorische Bewertung
Bestimmung des anwendbaren Regelteils und des zutreffenden Autorisierungsverfahrens.
02
Prüfplanung und Bewertung
Durchführung der erforderlichen Prüfungen zu HF, EMV und HF-Exposition.
03
Antragsvorbereitung
Erstellung der Antragsunterlagen (Zertifizierung) oder der Konformitätsdokumentation (SDoC).
04
Autorisierung (sofern anwendbar)
Prüfung durch eine TCB und Erteilung einer Grant of Equipment Authorization (bei Zertifizierung).
05
Marktbereitstellung und fortlaufende Konformität
Sicherstellung der korrekten Kennzeichnung, Aufbewahrung der Unterlagen und Bewertung von Produktänderungen.

Details zu den Zulassungsverfahren

Zertifizierung (TCB-Verfahren)

  • Die Zertifizierung gilt in erster Linie für vorsätzliche Strahler (intentional radiators) sowie für Geräte, die einer grant-basierten Zulassung unterliegen. Der Hersteller reicht das vollständige Antragsdossier bei einer von der FCC anerkannten Telecommunications Certification Body (TCB) zur Prüfung ein.

  • Bei erfolgreicher Bewertung erteilt die TCB einen Grant of Equipment Authorization und weist eine FCC ID zu. Das Gerät wird vor dem Inverkehrbringen in der FCC-Datenbank für Geräteautorisierungen gelistet.

  • Der Hersteller bleibt für die Einhaltung der genehmigten Konfiguration und aller im Grant festgelegten Bedingungen verantwortlich.

Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC)

  • Das SDoC-Verfahren gilt für viele unbeabsichtigte Strahler sowie für bestimmte in Part 15 definierte Gerätekategorien.

  • Es wird kein FCC-Grant ausgestellt. Der Hersteller führt die erforderlichen Prüfungen durch, erstellt die Konformitätsdokumentation und bewahrt die technischen Unterlagen auf. Das Gerät darf vermarktet werden, sobald alle anwendbaren Anforderungen erfüllt sind.

  • Die Verantwortung für die fortlaufende Konformität und die Verfügbarkeit der Dokumentation liegt vollständig beim Hersteller.

Supplier’s Declaration of Conformity (SDoC)

FCC ID und Grant of Equipment Authorization

Geräte, die dem Zertifizierungsverfahren unterliegen, erhalten einen Grant of Equipment Authorization und eine FCC ID. Die FCC ID identifiziert die genehmigte Gerätekonfiguration eindeutig in der FCC-Datenbank für Geräteautorisierungen.


Eine FCC ID besteht aus:

  • Grantee Code – Von der FCC dem Antragsteller zugewiesener Kenncode.

  • Product Code – Vom Antragsteller vergebene Modellkennung zur Identifizierung des zertifizierten Geräts.

Wesentliche regulatorische Aspekte:

  • Kennzeichnung – Die FCC ID muss dauerhaft am Gerät angebracht oder gemäß den Vorgaben elektronisch (E-Labeling) bereitgestellt werden.

  • Öffentliche Listung – Zertifizierte Geräte sind in der FCC-Datenbank gelistet; der Grant of Equipment Authorization ist dort einsehbar.

  • Konfigurationskontrolle – Änderungen, die HF-Parameter beeinflussen, können eine Bewertung als permissive change oder eine neue Zulassung erforderlich machen.

Detaillierte Anforderungen zu Verfahren und Kennzeichnung:

FCC ID-Anforderungen – Recherche, Kennzeichnung und Zertifizierung

Bewertung der HF-Exposition (SAR und MPE)

Nach FCC-Vorgaben müssen Funkgeräte neben Emissionsgrenzwerten auch Anforderungen zum Schutz vor menschlicher HF-Exposition erfüllen. Abhängig von Ausgangsleistung, Betriebsfrequenz und Mindestabstand zum Körper kann im Rahmen der Geräteautorisierung eine Bewertung der HF-Exposition erforderlich sein.


Die FCC unterscheidet zwischen Specific Absorption Rate (SAR) und Maximum Permissible Exposure (MPE):

  • SAR – Anwendbar auf tragbare Geräte (portable devices), die in einem Abstand von weniger als 20 cm zum menschlichen Körper betrieben werden.

  • MPE – Anwendbar auf mobile oder fest installierte Geräte mit einem Betriebsabstand von 20 cm oder mehr.

Eine Bewertung der HF-Exposition ist in der Regel für vorsätzliche Strahler erforderlich, insbesondere bei höherer Ausgangsleistung, Handheld-Anwendungen, integrierten Antennen oder bei gleichzeitiger Übertragung mehrerer Funkmodule. Bestimmte Geräte mit sehr geringer Leistung können unter definierten FCC-Schwellenwerten von einer Prüfung ausgenommen sein.


→ Zu Grenzwerten, Geräteeinstufung und Ausnahmekriterien siehe: FCC-Anforderungen zur HF-Exposition (SAR & MPE)

Rechtliche Grundlage

Die Anforderungen zur HF-Exposition sind in 47 CFR Part 1 (Subpart I) sowie in einschlägigen Veröffentlichungen der FCC Knowledge Database (KDB) geregelt. Die Dokumentation der Bewertungsmethode und Ergebnisse ist Bestandteil der Zulassungsunterlagen.

Produktänderungen und Neubewertungspflicht

Änderungen an Ausgangsleistung, Antenneneigenschaften, Betriebsfrequenzen oder gleichzeitigen Übertragungsmodi können eine erneute Bewertung der HF-Exposition sowie gegebenenfalls eine regulatorische Neubewertung erforderlich machen.

Modulare Zulassung (Modular Approval)

Die modulare Zulassung ermöglicht es Funkmodulen, eine eigenständige FCC-Zertifizierung mit eigener FCC ID zu erhalten. Ein zertifiziertes Modul kann in Host-Geräte integriert werden, sofern alle Bedingungen des ursprünglichen Grant of Equipment Authorization eingehalten werden.

Zertifiziertes Funkmodul (Modular Approval) FCC ID: X + Host-Gerät Endprodukt Contains FCC ID: X

Hinweis: Das Host-Produkt darf auf die FCC ID des Moduls verweisen, sofern Antennentyp und -gewinn, HF-Parameter, Ko-Lokation sowie Anforderungen zur HF-Exposition innerhalb der genehmigten Bedingungen bleiben. Die definierten Integrationsbedingungen sind verbindlich einzuhalten.

Dieses Verfahren wird häufig bei Wi-Fi-, Bluetooth-, Mobilfunk- und IoT-Modulen eingesetzt, um die Integration zu vereinfachen und den Zertifizierungsaufwand zu reduzieren.

Die Integration eines zertifizierten Funkmoduls in ein Host-Gerät entbindet nicht von der regulatorischen Verantwortung. Der Host-Hersteller muss sicherstellen, dass Antennenkonfiguration, HF-Parameter, Ko-Lokationsbedingungen, Kennzeichnung sowie die Anforderungen zur HF-Exposition innerhalb der im ursprünglichen Grant of Equipment Authorization definierten Grenzen bleiben.


Überschreiten die Integrationsbedingungen den genehmigten Konfigurationsumfang, kann eine Anmeldung als permissive change oder eine neue Zertifizierung erforderlich sein.


Detaillierte Integrationsanforderungen und regulatorische Bedingungen:
Modulare Zulassung (Modular Approval)

Zulässige Änderungen (Permissive Changes)

Nach FCC-Vorgaben können bestimmte Änderungen an einem zertifizierten Gerät umgesetzt werden, ohne eine neue FCC ID zu beantragen, sofern sie gemäß den Anforderungen für permissive changes nach 47 CFR §2.1043 bewertet und eingereicht werden.


Permissive Changes kommen zur Anwendung, wenn Hardware-, Firmware- oder Konfigurationsänderungen Auswirkungen auf HF-Parameter, Emissionen oder Bedingungen der HF-Exposition haben können.

Typische Änderungsszenarien

Eine Bewertung als permissive change ist in der Regel erforderlich, wenn:

  • der Antennentyp oder -gewinn innerhalb der im ursprünglichen Grant definierten Grenzen geändert wird,

  • Firmware-Updates Ausgangsleistung, Modulation oder Frequenzparameter beeinflussen,

  • geringfügige Hardwareänderungen die HF-Schaltung betreffen,

  • zusätzliche Sender in dasselbe Host-Gerät integriert werden.

Überschreiten Änderungen den im ursprünglichen Grant of Equipment Authorization definierten technischen Umfang, kann eine neue Zertifizierung mit neuer FCC ID erforderlich sein.

Übersicht der Klassifizierung

Klasse Beschreibung
Class I Geringfügige Änderungen ohne Einfluss auf die HF-Konformität; keine vorherige Genehmigung durch eine TCB erforderlich.
Class II Änderungen mit möglichem Einfluss auf die HF-Konformität; Einreichung bei einer Telecommunications Certification Body (TCB) erforderlich.
Class III Änderungen mit Einfluss auf die HF-Exposition oder auf bestimmte softwaregesteuerte Übertragungsmerkmale (z. B. SDR); formale Einreichung erforderlich.

Die Regelungen zu permissive changes sind in 47 CFR §2.1043 sowie in ergänzenden FCC-Leitlinien definiert.

Auch bei Verwendung einer modularen Zulassung oder bereits zertifizierter Hardware bleibt der Hersteller verantwortlich zu prüfen, ob Änderungen eine permissive change-Einreichung oder eine neue Zertifizierung erfordern.

→ Detaillierte Verfahrensanforderungen, Entscheidungslogik und Praxisbeispiele finden Sie auf der Seite Permissive Changes.

Unterstützung bei Produktänderungen und Compliance:

Technische Bewertung von Hardware- und Firmwareänderungen, Klassifizierung als permissive change, Koordination erforderlicher Nachprüfungen sowie TCB-Einreichungsmanagement gemäß 47 CFR §2.1043.

FCC-Zertifizierung

Weiterführende Informationen & Offizielle Quellen

Offizielle FCC-Ressourcen

Weitere Ressource

  • TAMSys by IB-Lenhardt AG – Type Approval Management System

    Zentrale Plattform zur Verwaltung von FCC-Zertifikaten, Kennzeichnungsdaten, Dokumentationsstatus und Lifecycle-Tracking.

    TAMSys – Type Approval Management System

Diese Auswahl umfasst zentrale regulatorische und technische Quellen. Für rechtlich verbindliche und aktuelle Anforderungen sind stets die offiziellen Veröffentlichungen und Datenbanken der Federal Communications Commission (FCC) maßgeblich. Alle Verweise wurden zuletzt im März 2026 geprüft.

Überprüft und aktualisiert am 6. März 2026 vom IBL-Editors Team Feedback zu diesem Artikel geben
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